Sonntag, 4. Januar 2009

Ein neues Jahr...

...und unzählige Möglichkeiten und Überraschungen, die darauf warten, wahrgenommen zu werden.
Mein Trainingstagebuch ist voll, fast voll. Die letzten Seiten werden für Analysen herhalten müssen. Ja, auch die Möchte-Gern-Profis und Freizeit-Angeber-Läufer sollten sich vor einer Auswertung dem Erreichten oder Nichterreichten nicht scheuen, um neue Ziele und damit neue Pläne möglich zu machen.
Zunächst einmal...besonders für die Laufneulinge und angehenden Marathonläufer und Ultraläufer...hier eine Zahl: 2472,6. Was sagt uns diese Zahl? Sind es die Paare Laufschuhe, die letztes Jahr von mir gekauft wurden? Nein. Sind es die Pulsschläge insgesamt? Nein, auch nicht. Sind es die Kalorien, die ich auf so mancher Strecke gelassen habe? Oder die Haare, wenn die Zeit nicht dem Soll entsprach? Nein, nein und nochmals nein. Richtig ist, es sind meine gelaufenen Kilometer im Jahr 2008! Keine Ahnung, ob das viel ist (wahrscheinlich nicht, es soll Eliteläuferinnen in China geben, die laufen 400km in der Woche!!! Betonung liegt auf Woche!!) Was sind da lächerliche 2472,6 km (die Zahl vibriert auf meiner Zunge und in meinen Füßen)
Nein, ich finde diese Zahl erwähnenswert. Diese Zahl sagt aus, dass ich innerhalb eines Jahres beispielsweise nach Madrid (Berlin-Madrid ca. 2355km) hätte laufen können, wenn ich mich - statt immer die gleichen Runden zu laufen - in eine bestimmte Richtung bewegt hätte. Oder nach Athen (2322km) oder nach Dublin (2045km)...vielleicht hätte ich auch noch Lissabon geschafft (2821km). So gesehen bin ich doch schon ein ganzes Stück herumgekommen. Da formiert sich ein kleiner Wunsch...ein Idee...eine Verrücktheit: wie wäre es, einmal die Welt zu umrunden? Mal sehen, wie viele Jahre ich dafür benötige.

Zum Auftakt des Jahres nahm ich mit Marco und Matthias am Pankower Pfannkuchenlauf teil (schweinekalt), dem Lauf, bei dem sich die Pankower Laufelite trifft. Matthias lief uns - scheinbar ohne große Anstrengungen - gleich nach dem Start weg und verwies mich in die Schranken meines Hochmutes. Ich spürte schon in der zweiten Runde meine Defizite: mangelndes Tempotraining...und lief in einem ungesunden Pulsbereich. Ergebnisse liegen leider noch nicht vor und sind hoffentlich demnächst auf der Website des KSV 90 oder unter Pankower Pfannkuchenlauf einzusehen.
Nun gut, dass heißt für mich wieder rauf auf die Bahn. Ich hoffe, es gibt Sportplätze in der Nähe, die morgens um vier offen und beleuchtet sind. Noch exakt 10 Wochen bis zum Fielmann-Naturmarathon. Unsere Laufgruppe wird zunehmend größer, sehr schön!! Unser Feldhase Carsten ist auch wieder mit von der Partie. Welcome back...! Es wird ein guter Lauf, bei dem alle viel Freude haben werden. Ich jedenfalls freue mich darauf. Und werde mich die nächsten Wochen auf das Erreichen der Schallgrenze... die bei mir zur Zeit bei 3 Stunden und 45 Minuten liegt...vorbereiten.
Somit allen Menschen dieser Welt ein gutes und erfolgreiches Jahr 2009!

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