Mittwoch, 21. Mai 2008

Zielsetzung

Nachdem schon nach meinem ersten Marathon in Berlin im Rausch der Endorphine der Wunsch keimte, noch länger und noch weiter zu laufen, und ich aber doch feststellen musste, dass jeder weitere Kilometer -ob im Training oder im Wettkampf- einiges an Lauferfahrung braucht. So hatte ich mir als Ziel gesetzt, den nächsten Schritt zu wagen, wenn ich einen Marathon unter vier Stunden gefinisht habe. Im März, mein vierter Versuch, war es dann endlich so weit. Nach 3 Stunden und 48 Minuten lief ich über die Ziellinie des Fielmann-Naturmarathons und wurde damit 2. in meiner Altersklasse. Nun konnte ich endlich die nächste Herausforderung angehen - den legendären Rennsteiglauf.
Bisher habe ich nur für die Marathondistanz trainiert. Durchschnittlich kamen dabei zwischen 50 und 70 Kilometer in der Woche zusammen. Nun werde ich in den nächsten 12 Monaten den Umfang auf bis zu 130 Kilometer in der Woche erhöhen müssen. Das bedeutet, die Planung des Trainings wird immer wichtiger. Was bisher eher ein bloßes Orientieren an irgendwelchen Plänen war, wird nun zum exakten Zeitmanagment. Für die mentale Vorbereitung auf diese Zeit lese ich zur Zeit die Lebensgeschichte des Andreas Niedrig und sein Motivationsbuch. Als nächstes folgt das Buch vom Extremläufer Dean Karanzes.
Hier werde ich nun also meine Fortschritte und Rückschläge, meine absolvierten Trainingseinheiten und mein persönliches Befinden auf dem Weg zum Ultramarathon beschreiben. An dieser Stelle ein kleiner Aufruf: ich suche einen Sponsoren, der mir die Teilnahme am Berlin-Marathon im September sponsort. Gern laufe ich mit Werbeaufdruck auf dem Shirt!
Zur Zeit habe ich einen Regenerationswoche und laufe erst ab 26. Mai wieder. Ich spüre, wie es in meinen Beinen zuckt und wie sich der Drang in mir aufbaut, endlich wieder über den Asphalt zu schrubben, Staub zu lecken und mich durch die Kilometer zu fressen. Wer möchte, kann mich hier mental auf meinem Weg zum und über den Rennsteig begleiten.

Keine Kommentare: